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Allgemeines

Berufsbegleitende Studiengänge?

Sie kennzeichnen eine neuartige Studienform, bei der berufsbegleitend studiert werden kann. Das Studium führt Berufstätige auch ohne Hochschulzugangsberechtigung mit mindestens einem der Fachrichtung entsprechenden Berufsabschluss und Praxiserfahrungen entsprechend ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten zum Fachhochschulabschluss. Ein wesentlicher Teil des berufsbegleitenden Studiums besteht in der häuslichen Bearbeitung von didaktisch-methodisch aufbereiteten Lernaufgaben und dem Materialstudium. Daneben werden regelmäßig praxisorientierte Präsenzphasen und Internetkonsultationen durchgeführt.

Kooperative Studiengänge?

Kooperative oder ausbildungsintegrierende bzw. duale Studiengänge werden primär in Kooperationen von Fachhochschulen und Praxispartnern angeboten und bieten parallel zum Fachstudium eine betriebliche Berufsausbildung und einen Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf.  Sie bieten somit die Möglichkeit, zwei Abschlüsse ohne Verlängerung der Gesamtausbildungszeit zu erhalten sowie das Studium sehr praxisorientiert zu gestalten. Das Studienangebot konzentriert sich auf ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Fächer.

Bachelor-/Master-Studiengänge?

Sie werden inzwischen von fast allen Hochschulen angeboten und orientieren sich am angelsächsischen Modell der "gestuften Abschlüsse". Bereits nach einem 6 bis 7-semestrigen Studium wird mit dem "Bachelor" ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss erworben. Darauf aufbauend ist es möglich, nach weiteren 2 bis 4 Semestern Studium einen "Mastergrad" als weiteren Abschluss zu erhalten. Kennzeichen dieser Studiengänge sind unter anderem eine Modularisierung des Studienplans sowie die Einführung eines Leistungspunktesystems. Die Ersetzung der bisherigen Diplom-Studiengänge durch Bachelor- und Masterstudiengänge erfolgt im Rahmen des "Bologna-Prozesses": 1999 hatten sich 29 europäische Staaten verpflichtet, ihre Hochschulsysteme anzugleichen, inzwischen beteiligen sich 45 Länder an dieser Entwicklung. Studiengänge und Studienabschlüsse sollen hinsichtlich Struktur und Qualität vergleichbar sein. Absolvent(inn)en steht damit der gesamte europäische Hochschul- und Arbeitsmarkt offen.

Bachelor/Master?

Die international gebräuchlichen Abschlüsse Bachelor (auch Bakkalaureus) und Master (auch Magister) sind in den vergangenen Jahren zunehmend eingeführt worden. Sie sind kennzeichnend für ein gestuftes Studiensystem, das bereits nach sechs bis sieben Semestern zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss führt (Bachelor); ein daran anschließendes Masterstudium bietet die Möglichkeit einer weiteren Qualifikation.
Akkreditierung?
Neu ist für die neu gestalteten Studiengänge, dass die Bachelor- und Masterstudiengänge von einer "Akkreditierungsagentur" in regelmäßigen Abständen geprüft und zugelassen werden müssen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Fachbereiche sinnvolle, praxisorientierte bzw. zur Berufsausübung qualifizierende  und auch in der vorgesehenen Zeit absolvierbare Studienprogramme anbieten.

Mehr Informationen zum:
Kooperativen Studiengang Bachelor (allgemein) – Fachrichtung Elektrotechnik
Berufsbegleitenden Studiengang BachelorElektrotechnik/Elektrische Energietechnik

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