Elektrobildungs- und Technologiezentrum e. V.
Kompetenzzentrum für Aus-, Weiter- und Fortbildung nach Richtlinie der Bundesregierung

Woche der „Erneuerbaren Energien“ beim EBZ erfolgreich und gut angenommen!

 

Zum Auftakt der Sächsischen Energietage 2025 hat das EBZ-Kompetenzzentrums-Vorhaben „Vom Prosumer zum Quartier: Digitale Energiesysteme, Netzdienlichkeit und Lastmanagement im System“ am 11. April seinen aktuellen Entwicklungs- und Arbeitsstand vor mehr als 50 interessierten Teilnehmenden vorgestellt und verschiedene technische Lösungsmöglichkeiten zur Umsetzung der „Energiewende vor Ort“ aufgezeigt. Dabei wurde deutlich, dass dem Quartier zukünftig bei der Energiewende eine wichtige Funktion zwischen dem Gebäude als der kleinsten energetischen Einheit und der Stadt (Smart City) als „energetischer Organismus“ in einem „zellularen Energiesystem“ zukommt. Im Austausch mit dem regionalen Netzbetreiber und namhaften Partnern aus der Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft wurden verschiedene Teilaufgaben des Projektkonzeptes thematisiert, diskutiert und so offensichtlich, dass das Elektrohandwerk bei der Transformation des Energiesystems eine wichtige Rolle einnimmt: so bilden die Umsetzung der „netzorientierten Steuerung“ nach § 14 a EnWG oder die Verknüpfung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität bereits heute wichtige Aufgaben und Tätigkeitsschwerpunkte der regionalen Handwerksbetriebe, die mit dem Komzet-Projekt vorangetrieben werden. Mit der Vorstellung eines der ersten energetisch und wohnungswirtschaftlich bzw. gewerblich genutzten Quartiere der GEMAG in Cottbus wurde der Projektansatz bestärkt und aufgezeigt, wie ein nachhaltiges Beispielquartier in der Zukunft mit einem bedarfs- und erzeugerabhängigen dynamischen Lastmanagement und der Integration von bidirektionalen Ladepunkten funktioniert kann.

Die Veranstaltung bot zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion. Experten aus dem EBZ e. V., der regionale Netzbetreiber, Hersteller/Systemanbieter, Wissenschaftler sowie Vertreter von Installationsbetrieben, Institutionen und Anlagenbetreibern nutzten diese Gelegenheit intensiv. Wir bedanken uns bei allen Referenten und Teilnehmenden für den interessanten Austausch und die vielen impulsgebenden Diskussionen.

Die Fachvorträge der Veranstaltung können in unserem Digitalen Aus- und Weiterbildungstool abgerufen werden.

 

 

Mit einem weiteren Info-Forum „E-Energie“: Integration und Betrieb von EE-Anlagen am NS-Netz inklusive Netzanschlussportal SachsenNetze – Sachkunde Netzanschluss (NS) am 15. April, einem Solarcamp für Fachschüler und Studierende am 16. April, einem Workshop zur „Nutzung und Wirtschaftlichkeit regenerativer Energien“ am 16. und 17. April sowie dem fast schon traditionellen Schulenergietag am EBZ, ebenfalls am 15. April, wurde das Programm abgerundet. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung – telefonisch unter 0351 8506 337 oder per E-Mail an C.Scarlat@ebz.de.

 

 

 

Die Energiewende wird in Sachsen von zahlreichen Akteuren aktiv gestaltet. Noch bis zum 26. April öffnen im Rahmen der Sächsischen Energietage Verbände, Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen, Bürgerinitiativen, Vereine, Kommunen und private Energiepioniere ihre Türen, um Einblicke in ihre Arbeit rund um die Energiewende zu geben. Interessierte finden Veranstaltungen, Orte und Termine unter dem zentralen Motto „Neue Energien für Sachsen. Praxis. Mehrwert. Erleben.“ im Veranstaltungskalender unter: 

www.energie.sachsen.de/veranstaltungskalender-6658.html

 

Zum Hintergrund: Das EBZ e. V. hat im Oktober 2022 das vierjährige Kompetenzzentrums-Vorhaben "Vom Prosumer zum Quartier: Digitale Energiesysteme, Netzdienlichkeit und Lastmanagement im System" nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in der Umsetzung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) begonnen. Ein wichtiges Ziel des Vorhabens ist es, durch Schulungen, Austausch und Demonstrationen den Wissens- und Technologietransfer in KMU aus dem Handwerk und der Elektrobranche zu befördern und so die Innovationsfähigkeit und Geschäftspotenziale regionaler Branchenbetriebe zu stärken.